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1982 - das Geburtsjahr der Nike Air Force 1. Über den Schuh lässt sich streiten, entweder man hasst ihn oder man liebt ihn. Ich persönlich liebe ihn, aber wenn man mich noch vor ein paar Jahren gefragt hätte, hätte man das gehört: "Mhm, nee. Find ich jetzt nicht so geil." Menschen und Geschmäcker ändern sich und vielleicht frage ich mich in ein paar Jahren auch, was ich mir dabei gedacht habe. Im Moment sind die Sneaker aber meine täglichen Begleiter und obwohl ich sie jetzt schon seit Oktober habe, sind sie noch erstaunlich weiß.

Ich probiere gerne verschiedene Stile aus. So passiert ist es, dass ich an einem Tag noch ein Kleid und High Heels trage und am nächsten hol ich eine Jeans und Sneaker aus dem Schrank. Ich bin beides und es wäre zu früh um sich auf einen Stil festzulegen - ich möchte morgens entscheiden wer ich heute gerne wäre.


Mein Outfit ist simpel. Jeans, Hemd, T-Shirt, Nikes und ein Beanie. Kein Schnick-Schnack oder unnötige Accessoires. Das bin ich und es ist nicht schlimm man selbst zu sein. Unsere Generation wird oft in Schubladen gesteckt. Wir sind die, die mit YouTube ihr Leben finazieren und unser Leben im Internet verbringen - wir sind die ganz großen "Chiller" und ich selbst finde es ein wenig beunruhigend das mal einer von uns Bundeskanzler sein wird.


Wir sind anders als die Generation unserer Eltern, wir erwarten viel von der Welt und erwarten viel von uns selbst, verstecken uns hinter Michael Kors-Taschen und Tiffany-Ketten und betteln auf Instagram mit Hashtags um Likes. Jeder möchte anders sein und nicht mit dem Strom schwimmen ("Das ist so Mainstream.") und wenn mal jemand komplett anders ist und vollkommen aus der Reihe tanzt, wird er schief angeschaut und aus der Gruppe ausgeschlossen. Aus dem Grund passen wir uns oft einfach an, weil es einfacher ist als zu erklären, warum man so ist wie man ist.

Es sollte kein "Verbrechen" sein, die Person zu sein die man gerne wäre. Manchmal ist es gar nicht so schlecht aus der Reihe zu tanzen und am Ende des Tages kochen wir alle nur mit Wasser.

Liebst,
Fabienne.