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Silvester. Jedes Jahr die gleiche groĂźe Frage: "Wo gehe ich hin, was ziehe ich an?" Mir ist dieses Jahr nicht nach Silvester, was aber nicht bedeutet, dass ich mich  nicht schick mache. Vielleicht wird das Jahr besser, wenn ich es angemessen begrĂĽĂźe.

In meinen Vorstellungen sehe ich mich heute Abend woanders, ganz weit weg, bei jemanden. Bei dem, der mich nie fĂĽr meine Taten verurteilt hat und mir gezeigt hat, was es heiĂźt zu leben. Es ist kompliziert zwischen uns. Kennengelernt in 2008 mit Turbolenzen, die bis heute anhalten.



Mein Kleid ist offenherzig, sehr offenherzig. Nich jedermanns Geschmack, aber ich weiĂź welchen ich damit genau treffen wĂĽrde. Er wĂĽrde es lieben.  Das Kleid is selbstgenäht, was man auch ein paar Stellen sieht, aber ich bin trotzdem stolz. Warum sollte man auch nicht zeigen was man hat.

Ich erwarte viel vom nächsten Jahr, werde mehr auf mich achten und mich nicht darum kümmern, was andere von mir halten. Werde neue Dinge ausprobieren, reisen und ein kleines bisschen mehr glücklich sein.




Wenn die Uhr 00:00 zeigt, werde ich tanzen und loslassen, werde mir ein Glas Sekt gönnen, vielleicht auch zwei. Die Raketen werden in den Himmel geschossen und 2014 schieß ich gleich hinterher. Abgehakt. Ein neues Kapitel wartet auf mich und auf euch. Lasst es uns vergesslich machen.

Ich wĂĽnsche euch einen guten Rutsch und alles erdenklich gute fĂĽr 2015.

Liebst,
Fabienne.

Die Haare sind grau. So richtig grau und ja, ich wollte es so. Ich hatte mein ganzes Leben blonde Haare, die zwar in allen möglich Schattierungen - aber immer blond. Ich habe meine Haare geliebt.

Manchmal braucht man eine Veränderung, ein neues Jahr und ein klaren Schnitt. Man muss sich ausprobieren, etwas riskieren. Ich war unzufrieden, unzufrieden mit mir und mit den Haaren. Ohne groß nachzudenken hab ich mich für grau entschieden. Die Haarfarbe ist anders, normalerweise wird sie versteckt, aber sie ist anders und das war das was ich wollte, wollte mich von der Masse abheben.


Meine Haare waren mir heilig, bin nur ungerne zum Friseur gegangen, auĂźer mir hat keine die Haare angefasst. Wie gesagt, ich habe meine blonden Haare geliebt, aber das haben auch andere und genau das hab ich zurĂĽckgelassen. Ich habe mir und meinen Haaren frisches Leben eigehaucht. Man muss mutig sein, das ist klar, man wird angesprochen aber vor allem angestarrt, aber jetzt bin ich dran. Ich stehe jetzt bei mir im Mittelpunkt, nicht die Menschen die es nicht verdient haben. 

Mein Outfit ist komplett schwarz, nicht der Trauer wegen, ich lasse meinen ergrauten Kopf fĂĽr sich sprechen und der hat ganz klar was zu sagen: "Hallo, hier bin ich!".

Liebst, 
Fabienne. 




1982 - das Geburtsjahr der Nike Air Force 1. Über den Schuh lässt sich streiten, entweder man hasst ihn oder man liebt ihn. Ich persönlich liebe ihn, aber wenn man mich noch vor ein paar Jahren gefragt hätte, hätte man das gehört: "Mhm, nee. Find ich jetzt nicht so geil." Menschen und Geschmäcker ändern sich und vielleicht frage ich mich in ein paar Jahren auch, was ich mir dabei gedacht habe. Im Moment sind die Sneaker aber meine täglichen Begleiter und obwohl ich sie jetzt schon seit Oktober habe, sind sie noch erstaunlich weiß.

Ich probiere gerne verschiedene Stile aus. So passiert ist es, dass ich an einem Tag noch ein Kleid und High Heels trage und am nächsten hol ich eine Jeans und Sneaker aus dem Schrank. Ich bin beides und es wäre zu früh um sich auf einen Stil festzulegen - ich möchte morgens entscheiden wer ich heute gerne wäre.


Mein Outfit ist simpel. Jeans, Hemd, T-Shirt, Nikes und ein Beanie. Kein Schnick-Schnack oder unnötige Accessoires. Das bin ich und es ist nicht schlimm man selbst zu sein. Unsere Generation wird oft in Schubladen gesteckt. Wir sind die, die mit YouTube ihr Leben finazieren und unser Leben im Internet verbringen - wir sind die ganz großen "Chiller" und ich selbst finde es ein wenig beunruhigend das mal einer von uns Bundeskanzler sein wird.


Wir sind anders als die Generation unserer Eltern, wir erwarten viel von der Welt und erwarten viel von uns selbst, verstecken uns hinter Michael Kors-Taschen und Tiffany-Ketten und betteln auf Instagram mit Hashtags um Likes. Jeder möchte anders sein und nicht mit dem Strom schwimmen ("Das ist so Mainstream.") und wenn mal jemand komplett anders ist und vollkommen aus der Reihe tanzt, wird er schief angeschaut und aus der Gruppe ausgeschlossen. Aus dem Grund passen wir uns oft einfach an, weil es einfacher ist als zu erklären, warum man so ist wie man ist.

Es sollte kein "Verbrechen" sein, die Person zu sein die man gerne wäre. Manchmal ist es gar nicht so schlecht aus der Reihe zu tanzen und am Ende des Tages kochen wir alle nur mit Wasser.

Liebst,
Fabienne.

Uhr - Madonna / Armbänder H&M

Wenn es um Muster geht, denke ich an zwei Sachen: Herzen und Streifen. Ich bin nicht der Typ für Polka Dots oder Blumen. Der Blick in meinen Kleiderschrank bestätigt das Ganze dann auch noch, ich habe mehr gestreifte Oberteile als jeder Seemann.

Mustermix ist nichts für Schüchterne - man fällt auf ob man will oder nicht. Ich selbst beschränke mich auf die Oberteile. Der Rest des Outfits sollte bei mir aber eher ruhig sein, am Besten Ton in Ton. Bei dem heutigen Outfit habe ich die Farben, die in den Oberteilen vorkommen immer wieder aufgegriffen. Die Herzen auf der Bluse sind schwarz, meine Schuhe auch. Meine Hose ist blau, die Streifen auf dem Blazer auch.


Komplettoutfit H&M

Wenn ich mir die Fotos anssehe, muss ich zugeben das der ganze Look schon etwas aufträgt. Die Bluse fällt locker und der Blazer wird von Querstreifen geziert, nicht unbedingt die beste Kombination, aber das ist nichts was mich daran hindern könnte das alles nochmal genauso zu tragen. Im Großen und Ganzen ist diese Art von Stil auch ein bisschen Neuland für mich, denn eigentlich trage ich nich so oft Blazer und das gute Stück hängt bereits seit Mai in meinem Kleiderschrank und wartet auf den großen Auftritt. Deswegen habe ich die Gelegenheit ergriffen und ihn auf meine persönliche Art und Weise in Szene gesetzt.

Schmuck und Accessoires sind fĂĽr mich auch immer ein ganz groĂźes Thema. Eigentlich trage ich nur Goldschmuck, aber ab und an wandert auch mal ein silberner Ring an meinen Finger. Ich liebe "Armcandy" - aber bitte auf den Hauptdarsteller am Handgelenk abgestimmt. Uhren trage ich beinahe täglich und meistens auch mit den Armbändern, die man auf den Fotos sehen kann. 

Ringe - Tally Weijl / Nagellack - P2 500 Eternal
AbschlieĂźend kann ich sagen, dass ich nicht verstehe, warum ich nie wusste wie ich den Blazer kombinieren soll. Sieht doch ganz gut aus.

Liebst, 
Fabienne.